Saftige Preiserhöhung: Flexpreise der Deutschen Bahn steigen um 5,9 Prozent
Die Deutsche Bahn erhöht die Preise im Fernverkehr zum Fahrplanwechsel in diesem Jahr noch stärker als in den Vorjahren. Mitte Dezember steigen die sogenannten Flexpreise für ein Standardticket im Schnitt um 5,9 Prozent, wie der Konzern am Freitag mitteilte. Im vergangenen Jahr war die Preiserhöhung mit 4,9 Prozent kleiner ausgefallen. 2022 waren die Flextickets ebenfalls 4,9 Prozent teurer geworden, 2021 waren es 2,9 Prozent gewesen.
WeiterlesenArbeitslosenquote in den USA im September leicht zurückgegangen
Die Arbeitslosigkeit in den USA ist im September gegenüber dem Vormonat erneut leicht zurückgegangen. Wie das Arbeitsministerium in Washington am Freitag mitteilte, wurden im öffentlichen und im privaten Sektor 254.000 neue Stellen geschaffen, die Arbeitslosenquote sank damit im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozentpunkte auf 4,1 Prozent.
WeiterlesenAmerica's Cup: Ineos und Ainslie fordern Titelverteidiger
Die Stimmen an Bord überschlugen sich erst, dann war nur noch Jubel: Die britische Segel-Ikone Sir Ben Ainslie und das Team Ineos Britannia haben sich bei der Herausforderer-Regatta durchgesetzt und kämpfen nun gegen Titelverteidiger Team Neuseeland um den legendären America's Cup.
WeiterlesenUN-Hilfslieferung mit 30 Tonnen medizinischer Güter trifft im Libanon ein
Im Libanon ist erstmals seit der Eskalation der Gewalt zwischen Israel und der Hisbollah-Miliz eine Hilfslieferung der Vereinten Nationen per Flugzeug eingetroffen. Sie umfasse 30 Tonnen medizinische Hilfsgüter, mit denen zehntausende Menschen behandelt werden könnten, teilte der Regionaldirektor der Weltgesundheitsorganisation WHO, Hanan Balkhy, am Freitag im Onlinedienst X mit.
WeiterlesenTäter nach tödlichen Schüssen in baden-württembergischem Göppingen weiter flüchtig
Nach tödlichen Schüssen in einer Bar im baden-württembergischen Göppingen hat die Polizei weiter keinen Hinweis auf den Täter. Am Freitag erneuerten die Ermittler ihren Fahndungsaufruf nach einem etwa 18 bis 24 Jahre alten Mann. Die Ermittlungen liefen weiter auf Hochtouren, erklärten Polizei und Staatsanwaltschaft in Ulm.
WeiterlesenEU-Staaten müssen in anderem EU-Land festgestellte Geschlechtsidentität anerkennen
Lässt jemand seine Geschlechtsidentität in einem EU-Mitgliedsstaat rechtlich neu anerkennen, gilt das auch in anderen Mitgliedsstaaten. Eine Verweigerung der Anerkennung verstoße gegen die Rechte von EU-Bürgerinnen und -Bürgern, urteilte der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg am Freitag. Es ging um den Fall eines Transmanns aus Rumänien. (Az. C-4/23)
WeiterlesenAutoindustrie: Tschechien fordert Lockerung von EU-Emissionsvorschriften
Die tschechische Regierung will sich für eine baldige Lockerung der CO2-Flottengrenzwerte für die Autoindustrie einsetzen. Der tschechische Verkehrsminister Martin Kupka verwies am Freitag auf die veränderte Marktlage: "Die Verkaufszahlen von Elektroautos sind rückläufig". Die EU habe die Grenzwerte jedoch an der Prognose eines steigenden E-Auto-Absatzes ausgerichtet.
WeiterlesenEuGH zu Streit über Artikel: Überhöhter Schadenersatz kann Pressefreiheit verletzen
Im langjährigen Rechtsstreit zwischen dem spanischen Fußballverein Real Madrid und der französischen Zeitung "Le Monde" wegen eines Artikels von 2006 hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) die Bedeutung der Pressefreiheit betont. Diese könne bei einem unverhältnismäßig hohen Schadenersatz verletzt werden, urteilte der EuGH am Freitag in Luxemburg. Medien könnten davon abgehalten werden, über Themen von öffentlichem Interesse zu berichten. (Az. C-633/22)
WeiterlesenFachanwalt Lambertz: "Ich sehe kein Bosman 2.0"
Der renommierte Düsseldorfer Fachanwalt Paul Lambertz erwartet nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zum Transfersystem des Fußballweltverbandes FIFA keine großen Umwälzungen. "Das ganz große Beben bleibt für mich aus - ich sehe kein Bosman 2.0", sagte der 44 Jahre alte Fachanwalt für Sportrecht im Gespräch mit dem Sport-Informations-Dienst (SID). Die Aufregung über den Fall, ergänzte er, sei eher "ein Sturm im Wasserglas".
WeiterlesenWeg frei für EU-Zölle auf E-Autos aus China - Deutsche Bedenken überstimmt
Der Weg für zusätzliche Zölle auf Elektroautos aus China ist frei. Um die Pläne der EU-Kommission zu stoppen, wäre in einer Abstimmung am Freitag in Brüssel eine Mehrheit unter den 27 Mitgliedstaaten nötig gewesen, die trotz einer Nein-Stimme Deutschlands nicht zustande kam. Die Zollaufschläge von bis zu 35,3 Prozent sollen spätestens Anfang November greifen. Die deutsche Industrie forderte weitere Verhandlungen mit Peking.
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