Hafturteil gegen Pflegemutter aus Bochum nach Fesselung von Kind rechtskräftig
Knapp zwei Jahre nach ihrer Verurteilung zu zweieinhalb Jahren Haft ist das Urteil gegen eine Bochumer Pflegemutter rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe teilte am Montag mit, dass er die Revision gegen das Urteil des Landgerichts Bochum verworfen habe. Das Landgericht hatte als erwiesen angesehen, dass die Angeklagte ihr Pflegekind an Händen und Beinen gefesselt hatte. (Az. 4 StR 222/22)
WeiterlesenUmweltschützer fordern mehr Tempo bei Exportverbot für "hochgefährliche Pestizide"
Knapp ein Jahr nach der Ankündigung eines Exportverbots für in der EU verbotene Pestizide haben Entwicklungsorganisationen und Umweltschützer der Ampel-Regierung vorgeworfen, das entsprechende Gesetzesvorhaben zu verschleppen. "Tausende Tonnen bei uns verbotener Pestizide werden aktuell weiterhin ins außereuropäische Ausland exportiert", hieß es in einer am Montag veröffentlichten Erklärung. Gerade im globalen Süden stelle der Einsatz dieser "teils hochgefährlichen Pestizide" eine große Gefahr dar.
WeiterlesenDrei 16-Jährige rasen auf Flucht vor Polizei mit gestohlenem Auto durch Münster
Drei 16-Jährige haben sich in Münster mit einem gestohlenen Auto eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Das Fahrzeug stand am späten Sonntagabend ohne Licht an einer roten Ampel, wie die Polizei am Montag in der nordrhein-westfälischen Stadt mitteilte. Es fiel deswegen Polizeibeamten auf. Als der Fahrer losfuhr, signalisierten ihm die Beamten, dass er anhalten solle.
WeiterlesenErster öffentlicher Besuch von israelischer Delegation in Saudi-Arabien
In Saudi-Arabien ist erstmals in der Geschichte beider Länder eine offiziell angekündigte israelische Delegation eingetroffen. "Wir sind glücklich hier zu sein - es ist ein guter erster Schritt", sagte ein israelischer Vertreter der Nachrichtenagentur AFP am Montag am Rande der Jahreskonferenz des Unesco-Welterbekomitees in Riad.
WeiterlesenFrankreichs Außenministerin weist Spannungen mit Marokko wegen Erbebenhilfe zurück
Die französische Außenministerin Catherine Colonna hat Spekulationen über diplomatische Spannungen mit Blick auf die Erdbebenhilfe für Marokko zurückgewiesen. "Marokko hat keine Hilfsangebote ausgeschlagen", sagte Colonna am Montag dem Sender BFM. "Das Land kann nur allein bestimmen, welche Hilfe und in welchem Zeitraum es sie braucht", fügte sie hinzu. Frankreich vertraue Marokko, "die Hilfe so zu organisieren, wie es am besten ist".
WeiterlesenZverev muss für Davis-Cup-Partie absagen
Alexander Zverev muss seine Teilnahme am anstehenden Davis-Cup-Duell in Bosnien-Herzegowina verletzungsbedingt absagen. Der 26 Jahre alte Olympiasieger hatte im Viertelfinale der US Open gegen Carlos Alcaraz eine Muskelblessur im Oberschenkel erlitten, die eine Teilnahme am 16. und 17. September in Mostar unmöglich macht. Bei der Partie geht es für den Deutschen Tennis Bund (DTB) um den Verbleib in der Weltgruppe.
WeiterlesenBerlin und Kiew gehen Städtepartnerschaft ein
Berlin will noch in diesem Monat eine Städtepartnerschaft mit der ukrainischen Hauptstadt Kiew eingehen. Wie die Berliner Senatskanzlei am Montag mitteilte, soll die Vereinbarung am Donnerstag unterzeichnet werden. Zu diesem Anlass wird Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko in Berlin erwartet. Er soll dort vom Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU) am Brandenburger Tor empfangen werden. Im Roten Rathaus wollen beide Politiker dann die gemeinsame Erklärung unterzeichnen.
WeiterlesenWechsel an Spitze: Djokovic und Sabalenka führen Rankings an
Nach seinem geschichtsträchtigen 24. Grand-Slam-Titel ist Novak Djokovic ganz offiziell auch wieder der beste Tennisspieler der Welt. In der am Montag veröffentlichten Weltrangliste verdrängte der 36 Jahre alte Serbe, der am Sonntag in New York durch ein 6:3, 7:6 (7:5), 6:3 gegen den Russen Daniil Medwedew seinen vierten Titel bei den US Open geholt hatte, den Spanier Carlos Alcaraz wieder von Platz eins.
WeiterlesenBundesarbeitsgemeinschaft: Höchstwert bei von Wohnungslosigkeit bedrohten Familien
Nach Angaben der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAGW) betrifft die Wohnungsnot einen wachsenden Anteil von Familien. Insgesamt 10,6 Prozent der wohnungslosen und von Wohnungslosigkeit bedrohten Menschen leben in Haushalten mit Kindern, wie aus dem am Montag in Berlin veröffentlichten Jahresbericht für 2021 hervorgeht. Geschäftsführerin Werena Rosenke erklärte, dies sei ein "sehr beunruhigender Höchstwert".
WeiterlesenEU-Kommission korrigiert Eurozonen-Wachstum für 2023 nach unten
Die Europäische Kommission hat ihre Konjunkturaussichten für die Eurozone deutlich nach unten korrigiert. Sie rechnet in diesem Jahr nur noch mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,8 Prozent in den 20 Euro-Ländern, wie aus der am Montag in Brüssel veröffentlichten Sommerprognose hervorgeht. Das sind 0,3 Prozentpunkte weniger als im Frühjahr vorhergesagt. Bremser ist demnach Deutschland, das Brüssel mit minus 0,4 Prozent in der Rezession sieht.
WeiterlesenIn den News