Weitere Festnahme in Fall von Säureangriff auf Innogy-Manager
Rund fünf Jahre nach dem Säureanschlag auf den damaligen Finanzvorstand der früheren RWE-Tochter Innogy haben Ermittler einen weiteren Tatverdächtigen festgenommen. Gegen den 36-Jährigen wurde wegen des Verdachts der schweren Körperverletzung Haftbefehl erlassen, wie die Polizei in Düsseldorf am Mittwoch mitteilte. Der Serbe wurde am Dienstagabend in Dortmund festgenommen. Die Ermittlungen dauerten an.
WeiterlesenAusblick am deutschen Arbeitsmarkt leicht verschlechtert
Der Ausblick am deutschen Arbeitsmarkt hat sich weiter leicht verschlechtert. Das Arbeitsmarktbarometer des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) fiel im Juni den dritten Monat in Folge und lag zuletzt bei 101 Punkten. Das waren 0,7 Punkte weniger als im Mai, wie das Nürnberger Institut am Mittwoch mitteilte. Da das Barometer damit aber weiter über der neutralen Marke von 100 bleibt, bleiben die Aussichten insgesamt positiv.
WeiterlesenÖffentliche Schulden im ersten Quartal 2023 um 38,9 Milliarden Euro gestiegen
Die öffentliche Verschuldung ist in den ersten drei Monaten des aktuellen Jahres um 38,9 Milliarden Euro gegenüber dem Jahresende 2022 angestiegen. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte, war der öffentliche Gesamthaushalt mit 2406,6 Milliarden Euro bei Banken und Unternehmen verschuldet. Zum öffentlichen Gesamthaushalt gehören Bund, Länder, Gemeinden und Gemeindeverbände sowie die Sozialversicherung und Extrahaushalte.
WeiterlesenLandgericht Münster muss neu über Strafe für Mutter von Missbrauchsopfer entscheiden
Das Landgericht im nordrhein-westfälischen Münster muss zum dritten Mal über die Strafe für die Mutter eines Missbrauchsopfers entscheiden. Wie der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe am Mittwoch mitteilte, hatte die Revision der Angeklagten teilweise Erfolg. Ihr Lebensgefährte hatte das Kind jahrelang missbraucht, wovon die Mutter laut Urteil des Landgerichts wusste. (Az. 4 StR 133/23)
WeiterlesenIm Schnitt 1500 Krankenhausbehandlungen im Jahr wegen Hitze und Sonnenlicht
Hitze und Sonnenlicht haben in Deutschland zwischen 2001 und 2021 für durchschnittlich 1500 Krankenhausbehandlungen im Jahr gesorgt. Mit durchschnittlich 19 Toten ist Hitze als direkte Todesursache jedoch selten, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Durch hohe Temperaturen steigt jedoch die Sterblichkeit insgesamt, weil die Kombination aus Hitze und Vorerkrankungen das Sterberisiko erhöht.
WeiterlesenBayern beenden Katar-Partnerschaft
Bayern München wird den auslaufenden Vertrag mit seinem bei einigen Fans umstrittenen Sponsor Qatar Airways nicht verlängern. Das gab der deutsche Fußball-Rekordmeister am Mittwoch bekannt. Die Zusammenarbeit ende "einvernehmlich nach fünf gemeinsamen, sehr spannenden Jahren", hieß es in einer Mitteilung des Klubs.
WeiterlesenZoll in Nordrhein-Westfalen hebt illegale Fabrik für Wasserpfeifentabak aus
Zollbeamte haben in Nordrhein-Westfalen eine illegale Produktionsstätte für Wasserpfeifentabak ausgehoben. In der Garage eines Wohnhauses und einem weiteren Nebengebäude stießen die Einsatzkräfte auf große Mengen Rohtabak, Chemikalien und fertigen Shishatabak, wie das Hauptzollamt Dortmund am Mittwoch mitteilte. Es sei ein geschätzter Steuerschaden von rund 300.000 Euro entstanden.
WeiterlesenZustand von 14-Jähriger aus Mecklenburg-Vorpommern nach Ecstasy-Einnahme stabil
Der Zustand der nach der Einname einer hochdosierten Ecstasy-Pille in zunächst lebensbedrohlichem Zustand in ein Krankenhaus eingelieferten 14-Jährigen aus Mecklenburg-Vorpommern hat sich zunächst stabilisiert. Die Jugendliche werde weiterhin intensivmedizinisch betreut, sagte eine Polizeisprecherin am Mittwoch in Neubrandenburg. Nach Angaben der behandelnden Ärztinnen und Ärzte sei ihr gesundheitlicher Zustand "derzeit" allerdings als stabil einzuschätzen.
WeiterlesenErster von sieben Richtern in Brasilien stimmt für Amtsverbot von Bolsonaro
Im Prozess wegen Amtsmissbrauchs gegen den früheren brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro hat der erste von sieben Richter am Obersten Wahlgericht für einen Amtsausschluss Bolsonaros gestimmt. Der rechtsradikale Politiker habe sich "gewalttätiger Sprache und Lügen" bedient und die Glaubwürdigkeit des Wahlsystems gefährdet, sagte der Vorsitzende Richter Benedito Goncalves nach seiner Stimmabgabe am Dienstagabend (Ortszeit).
WeiterlesenVermieter kritisieren Neufassung des Heizungsgesetzes
Der Eigentümerverband Haus & Grund hat die Neufassung des Heizungsgesetzes kritisiert und vor einer zu hohen Belastung für Vermieterinnen und Vermieter gewarnt. Die Möglichkeiten zur Weitergabe von Investitionskosten an Mieter seien so gering, dass viele Eigentümer eine neue Heizung gar nicht bezahlen könnten, sagte Verbandspräsident Kai Warnecke dem TV-Sender Welt.
WeiterlesenIn den News