EU-Visabann für Russen hat kaum Chancen
Das von der Ukraine geforderte EU-Einreiseverbot für russische Touristen hat wegen deutsch-französischer Bedenken kaum Chancen. Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) und ihre französische Kollegin Catherine Colonna sprachen sich am Dienstag vor Beratungen der EU-Außenminister in Prag gegen einen allgemeinen Visa-Bann aus. Stattdessen plädierte Baerbock für einen Kompromiss, der Visa-Anträge für Russen teurer und langwieriger machen könnte.
WeiterlesenBritish-Open-Sieger Smith wechselt zu LIV
Auch British-Open-Sieger Cameron Smith wechselt in die lukrative neue Golfserie LIV. Der Australier ist einer von sechs neuen Namen, die für das am 2. September beginnende LIV Invitational in Boston ihre Zusage gaben. Als Nummer zwei der Weltrangliste wird der 29 Jahre alte Smith der nominell bislang beste Teilnehmer an der von Saudi-Arabien massiv unterstützten Tour.
WeiterlesenKeine Maskenpflicht - aber nicht genügend Lehrer zum Schulbeginn in Frankreich
Keine Maskenpflicht, aber nicht genügend Lehrkräfte - unter diesen Vorzeichen beginnt für etwa zwölf Millionen französische Kinder und Jugendliche am Donnerstag wieder die Schule. "Wir haben Einstellungsprobleme, was mit der fehlenden Attraktivität des Berufs zu tun hat", räumte Bildungsminister Pap Ndiaye am Dienstag im Sender RTL ein. Derzeit sind in Frankreich etwa 4000 Lehrerstellen nicht besetzt.
WeiterlesenTeils keine Stornogebühren bei Reiserücktritt wegen Corona
Pauschalreisende müssen keine unzumutbaren Gesundheitsrisiken aufgrund der Corona-Pandemie akzeptieren. Treten sie wegen unzumutbarer Beeinträchtigungen von ihrer Buchung zurück, darf der Veranstalter keine Stornogebühren verlangen, wie am Dienstag der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe entschied. Dass wegen der weltweiten Corona-Pandemie Risiken auch am Wohnort bestanden, stehe dem nicht generell entgegen. (Az: X ZR 66/21)
WeiterlesenDebatte über Nachfolgeregelung nach Ende des Neun-Euro-Tickets
Kurz vor dem Ende des bundesweiten Neun-Euro-Tickets für den Nahverkehr hält die Diskussion über eine Nachfolgeregelung an. Ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis aus Gewerkschaften und Verbänden forderte am Dienstag eine "umfassende Anschlusslösung" für Ausbau und Finanzierung des Nahverkehrs sowie eine Weiterentwicklung des Rabatttickets. Die Lokführergewerkschaft GDL nannte eine Preishöhe von monatlich 69 Euro - getragen über eine Mischfinanzierung von Bund und Ländern.
WeiterlesenSchuss durchschlägt in Rheinland-Pfalz Fenster von Kinderzimmers
Ein Schuss hat in Rheinland-Pfalz die Fensterscheibe eines Kinderzimmers durchschlagen. Verletzt wurde niemand, wie die Polizei in Kaiserslautern am Dienstag mitteilte. Demnach hörte der Vater eines 13-jährigen Mädchens am Sonntagabend in Weilerbach im Landkreis Kaiserslautern einen lauten Knall. Am nächsten Tag entdeckte er im Zimmer seiner Tochter Schäden und ein Projektil.
WeiterlesenHaftbefehl wegen Mordverdachts gegen Verdächtigen nach verheerendem Brand in Apolda
Nach dem Brand eines Wohnhauses mit vier Toten im thüringischen Apolda ist Haftbefehl wegen Verdachts des Mordes und der Brandstiftung mit Todesfolge gegen einen 35-jährigen Tatverdächtigen erlassen worden. Der Mann habe sich bislang nicht zu den Vorwürfen eingelassen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Erfurt am Dienstag.
WeiterlesenAngler entdeckt Babyleiche in Weiher in Rheinland-Pfalz
Im Landkreis Altenkirchen in Rheinland-Pfalz hat ein Angler eine Babyleiche in einem Weiher entdeckt. Wie die Staatsanwaltschaft Koblenz am Dienstag mitteilte, stieß der Mann am Montag in Oberirsen auf den Leichnam. Nach Angaben der Behörde wurde eine Obduktion in Auftrag gegeben, um die genaue Todesursache zu klären.
WeiterlesenGladbach verpflichtet Ngoumou
Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach hat den französischen Offensivspieler Nathan Ngoumou (22) verpflichtet. Der siebenmalige U21-Nationalspieler kommt vom französischen Erstligisten FC Toulouse und hat einen Vertrag bis zum Juni 2027 unterschrieben.
WeiterlesenRussische Staatsanwaltschaft fordert 24 Jahre Haft für Investigativjournalisten
Russlands Staatsanwaltschaft fordert eine Haftstrafe von 24 Jahren für den wegen "Hochverrats" angeklagten Investigativjournalisten Iwan Safronow. Dies sagte sein Anwalt am Dienstag der staatlichen Nachrichtenagentur Ria Nowosti. Die Anklagebehörde habe in einer nichtöffentlichen Anhörung in Moskau zudem beantragt, dass der 32-Jährige die Haft in einer Strafkolonie mit strengen Bedingungen verbringen müsse. Safronow hatte sich zu Prozessauftakt für unschuldig erklärt.
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