Weidel und Chrupalla bilden neue AfD-Doppelspitze
Die AfD wird künftig von einer Doppelspitze aus Tino Chrupalla und Alice Weidel geführt. Auf dem Bundesparteitag im sächsischen Riesa setzte sich Weidel am Samstag mit 67,3 Prozent der Stimmen gegen ihren einzigen Gegenkandidaten, den EU-Abgeordneten Nicolaus Fest, durch. Zuvor war Chrupalla als Parteichef wiedergewählt worden - mit 53,45 Prozent. Er führt gemeinsam mit Weidel auch die AfD-Bundestagsfraktion.
WeiterlesenLindner erwartet bis zu 30 Milliarden Euro Zinskosten für 2023
Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) erwartet einen deutlichen Anstieg der staatlichen Zinskosten im nächsten Jahr. "Im letzten Jahr haben wir gut vier Milliarden Euro an Zinsen gezahlt", sagte Lindner der "Welt am Sonntag". "Es ist nicht ausgeschlossen, dass es kommendes Jahr bis zu 30 Milliarden Euro sein werden."
WeiterlesenSteinmeier eröffnet Kunstausstellung documenta fifteen
Mit einer Rede von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ist am Samstag die Kunstausstellung documenta fifteen in Kassel eröffnet worden. "Kunst darf anstößig sein, sie soll Debatten auslösen", sagte Steinmeier in seiner Rede. Allerdings erinnerte er auch an Kontroversen und Kritik im Vorfeld der Ausstellungseröffnung, vor allem wegen des Umgangs mit Israel.
WeiterlesenAfD-Parteitag bestätigt Chrupalla knapp als Vorsitzenden
Tino Chrupalla ist auf dem AfD-Bundesparteitag im sächsischen Riesa mit knappem Ergebnis als Parteichef wiedergewählt worden. Der 47-Jährige setzte sich bei der Wahl am Samstag mit 53,45 Prozent gegen den einzigen Gegenkandidaten, den Bundestagsabgeordneten Norbert Kleinwächter durch. 10,2 Prozent der Delegierten optierten bei der Wahl für "keinen von beiden".
WeiterlesenBKA geht hunderten Hinweisen auf russische Kriegsverbrechen in der Ukraine nach
Das Bundeskriminalamt (BKA) geht nach eigenen Angaben mehreren hundert Hinweisen auf russische Kriegsverbrechen in der Ukraine nach. "Bisher haben wir eine dreistellige Zahl von Hinweisen erhalten", sagte BKA-Präsident Holger Münch der "Welt am Sonntag". Ermittelt werde nicht nur zu Tätern von Kriegsverbrechen, sondern auch zu den dafür militärisch und politisch Verantwortlichen.
WeiterlesenDeutscher Wetterdienst warnt vor extremer Hitze
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat am Samstag erneut für das gesamte Wochenende vor extremer Hitze gewarnt. In großen Teilen des Landes, vor allem aber am Oberrhein und in Ostsachsen, sei mit sehr hohen Temperaturen zu rechnen, teilte der DWD am Morgen mit. Auch die UV-Strahlung werde hohe Werte erreichen.
WeiterlesenWaldbrand südlich von Berlin offensichtlich eingedämmt
Der Waldbrand beim brandenburgischen Frohnsdorf südlich von Berlin ist offensichtlich zunächst eingedämmt. Das berichtete der Sender RBB am Samstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Einsatzleitung. Am Freitag waren rund 400 Feuerwehrleute aus der gesamten Region zusammengezogen worden, um den gegen Mittag ausgebrochenen Brand zu bekämpfen.
WeiterlesenAfD-Parteitag spricht sich für erneute Doppelspitze aus
Die AfD wird trotz der neu geschaffenen Möglichkeit einer Einzelspitze zunächst an der bisherigen Doppelspitze festhalten. Der Bundesparteitag im sächsischen Riesa votierte am Samstag mit großer Mehrheit dafür, für die nächsten beiden Jahre wieder zwei Vorsitzende zu wählen. Zuvor hatte sich der Thüringer Rechtsaußen Björn Höcke dafür stark gemacht; er halte eine Einzelspitze zum jetzigen Zeitpunkt noch für "zu früh".
WeiterlesenMindestens 25 Tote durch Monsun-Stürme in Bangladesch
Durch Monsun-Stürme und schwere Überschwemmungen in ihrem Gefolge sind in Bangladesch mindestens 25 Menschen ums Leben gekommen, rund vier Millionen Menschen mussten ihre Häuser verlassen. 21 der Todesopfer seien bei Blitzeinschlägen getötet worden, teilte die Polizei am Samstag mit.
WeiterlesenScholz fordert Perspektive für Ukraine in Europa
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat sich für eine klare europäische Perspektive für die nach einer EU-Mitgliedschaft strebende Ukraine ausgesprochen. "Jetzt geht es darum, dass wir die Solidarität auch mit einer Perspektive verbinden, mit einer Aussicht", sagte Scholz am Samstag in einer Videobotschaft. Kommende Woche wollen die EU-Staats- und Regierungschefs darüber entscheiden, ob sie dem vom russischen Angriffskrieg betroffenen Land offiziell den EU-Kandidatenstatus einräumen.
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