Moskau: 959 ukrainische Soldaten haben sich seit Montag in Asow-Stahlwerk ergeben
Russland hat nach eigenen Angaben fast 700 weitere ukrainische Soldaten aus dem belagerten Asow-Stahlwerk in Mariupol gefangengenommen. In den vergangenen 24 Stunden hätten sich 694 Kämpfer ergeben, unter ihnen 29 Verletzte, teilte das russische Verteidigungsministerium am Mittwoch mit. Insgesamt hätten sich seit Montag somit 959 ukrainische Soldaten auf dem Werksgelände in Mariupol ergeben, darunter 80 Verletzte.
WeiterlesenBaugenehmigungen für Wohnungen im ersten Quartal um 3,6 Prozent gesunken
Die Zahl der Baugenehmigungen in Deutschland ist im ersten Quartal dieses Jahres zurückgegangen - besonders stark traf es Einfamilienhäuser. Von Januar bis März wurden rund 92.500 Baugenehmigungen für Wohnungen erteilt - ein Rückgang um 3,6 Prozent verglichen mit dem Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Darin enthalten sind sowohl Wohnungen in neuen Gebäuden als auch neue Wohnungen in bestehenden Gebäuden.
WeiterlesenNach Missgeschick auf dem Podium: Giro-Aus für Etappensieger Girmay
Siegerehrung mit Folgen: Radsport-Shootingstar Biniam Girmay muss nach seinem Missgeschick auf dem Podium vorzeitig aus dem 105. Giro d'Italia aussteigen. Der 22-Jährige, der am Dienstag als erster schwarzer Afrikaner eine Grand-Tour-Etappe gewonnen hatte, trat zur 203 km langen Flachetappe von Santarcangelo di Romagna nach Reggio Emilia am Mittwoch wegen einer Verletzung am linken Auge nicht mehr an.
WeiterlesenStrack-Zimmermann wuchs "in einer Welt von Matchbox-Autos" auf
Die FDP-Verteidigungsexpertin Marie-Agnes Strack-Zimmermann interessiert sich schon seit ihrer Kindheit für Technik. "Durch meine Brüder bin ich in einer Welt von Matchbox-Autos aufgewachsen", sagte die 64-Jährige der Zeitschrift "Bunte" laut Vorabmeldung vom Mittwoch. "Meine Liebe zur Technik hat sich bis heute erhalten - ich fahre gern Auto und Motorrad."
WeiterlesenStudie: Jeder sechste Todesfall weltweit geht auf Umweltverschmutzung zurück
Umweltverschmutzung ist einer Studie zufolge für weltweit jeden sechsten vorzeitigen Todesfall verantwortlich. Im Jahr 2019 starben neun Millionen Menschen verfrüht, wie aus einer am Mittwoch in der Fachzeitschrift "Lancet" veröffentlichten Studie hervorgeht. Hauptursache sind demnach schlechte Luftqualität und chemische Schadstoffe, insbesondere Blei. 6,7 Millionen vorzeitige Todesfälle waren laut der Studie auf Luftverschmutzung zurückzuführen, 1,4 Millionen auf Wasserverschmutzung und 900.000 auf Bleibelastung.
WeiterlesenErwerbstätigkeit übertrifft im ersten Quartal erstmals Vorkrisenniveau
Die Erwerbstätigkeit in Deutschland hat im ersten Quartal dieses Jahres erstmals das Vorkrisenniveau übertroffen. In dem Zeitraum waren hierzulande rund 45,1 Millionen Menschen erwerbstätig, das war ein Anstieg von 0,5 Prozent verglichen mit dem Vorquartal und von 1,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte.
WeiterlesenStatistisches Bundesamt: Befragung für Zensus wird immer schriftlich angekündigt
Interviewerinnen und Interviewer für den Zensus kündigen ihren Besuch immer schriftlich an. "Sie klingeln nicht unangekündigt an der Haustür", erklärte Katja Wilken, Gesamtprojektleiterin des Zensus 2022 beim Statistischen Bundesamt, am Mittwoch in Wiesbaden. Auf der Ankündigung seien das Datum und ein konkretes Zeitfenster sowie die Kontaktdaten vermerkt, teilte das Bundesamt weiter mit.
WeiterlesenBericht: Ökonomen wollen Inflation mit Anhebung des Rentenalters bremsen
Im Kampf gegen die Inflation sprechen sich Ökonomen einem Medienbericht zufolge für eine Anhebung des Renteneintrittsalters aus. "Das Renteneintrittsalter muss steigen. Deutschland hat schon heute ein riesiges Fachkräfteproblem, Hunderttausende Stellen sind unbesetzt", sagte der Leipziger Wirtschaftswissenschaftler Gunther Schnabl der "Bild"-Zeitung (Mittwochsausgabe). Das führe dazu, dass unter anderem die Löhne in den nächsten Jahren kräftig steigen müssten und damit Waren noch viel teurer würden.
WeiterlesenHabeck setzt auf koordinierten Ausbau der Offshore-Windenergie in Europa
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) setzt auf eine europäische Kooperation beim Ausbau der Windenergie auf See. Es würden nun "die ersten europäischen Kraftwerke entstehen", sagte Habeck am Mittwoch im ZDF-"Morgenmagazin" mit Blick auf den Nordsee-Gipfel im dänischen Esbjerg. "Die Projekte sollen gemeinsam entwickelt, gemeinsam finanziert und der Strom gemeinsam verteilt werden." Ziel sei es, "dass nicht mehr jedes Land seinen eigenen Kram macht, sondern dass man das wirklich kooperativ angeht".
WeiterlesenOmikron-Welle lässt Japans Wirtschaft im ersten Quartal leicht schrumpfen
Die japanische Wirtschaftsleistung ist im ersten Quartal infolge der Omikron-Welle der Corona-Pandemie zurückgegangen - allerdings weniger stark als erwartet. Von Januar bis März ging das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Vergleich zum Vorquartal laut am Mittwoch veröffentlichten offiziellen Zahlen um 0,2 Prozent zurück. An den Märkten erwartet worden war im Vorfeld der Veröffentlichung ein Rückgang um 0,4 Prozent.
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