Selenskyj: Jeder "Kompromiss" mit Moskau wird Ukrainern in Referendum vorgelegt
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat angekündigt, über jeden möglichen "Kompromiss" bei den Verhandlungen mit Russland sein Volk entscheiden zu lassen. Die Inhalte eines möglichen Abkommens könnten "historische" Veränderungen bedeuten, sagte der Staatschef in einem am Montagabend veröffentlichten Interview mit der Nachrichten-Website Suspilne. Entschieden werde darüber von ukrainischer Seite am Ende in einem Referendum.
WeiterlesenSelenskyj: "Russische Ultimaten" für Ukraine nicht akzeptabel
Die Ukraine wird sich nach den Worten ihres Staatschefs Wolodymyr Selenskyj nicht auf "russische Ultimaten" zur Beendigung des Krieges einlassen. "Die Ukraine kann kein russisches Ultimatum akzeptieren", sagte Selenskyj in einem am Montagabend von der Nachrichten-Website Suspilne veröffentlichten Video-Interview. Ziel Russlands sei es, die Ukraine zu "zerstören".
WeiterlesenAmpel-Koalition ringt weiter um Entlastungspaket gegen hohe Energiepreise
Die Ampel-Koalition ringt weiter um eine Entlastung der Bürgerinnen und Bürger angesichts der hohen Energiepreise. Regierungssprecher Steffen Hebestreit kündigte am Montag "zeitnahe" Entscheidungen an. Am Montagabend wollten sich die Fachpolitiker der drei Ampel-Parteien treffen. Kritik kam aus der SPD-Fraktion an Finanzminister Christian Lindner (FDP) und seinem Vorpreschen mit Plänen für einen Tankrabatt.
WeiterlesenKatalonien-Rundfahrt: Colbrelli erleidet im Ziel Herzanfall
Der italienische Topsprinter Sonny Colbrelli hat kurz nach der Zielankunft auf der ersten Etappe der traditionsreichen Katalonien-Rundfahrt einen Herzanfall erlitten. Nach 171,2 km auf dem Rundkurs am Meer in Sant Feliu de Guixols war der Paris-Roubaix-Sieger vom Team Bahrain Victorious knapp hinter dem Australier Michael Matthews (Team BikeExchange-Jayco) Zweiter geworden, kurz darauf brach er im Ziel zusammen.
WeiterlesenChristie's kündigt Versteigerung von Marilyn-Monroe-Porträt von Andy Warhol an
Das Auktionshaus Christie's hat die Versteigerung eines der berühmten Porträts der Hollywood-Legende Marilyn Monroe von Pop-Art-Künstler Andy Warhol angekündigt. Das Werk wird auf 200 Millionen Dollar (rund 181 Millionen Euro) geschätzt - was es zum teuersten jemals versteigerten Kunstwerk aus dem 20. Jahrhundert machen könnte, wie das Auktionshaus am Montag mitteilte. Der 1964 entstandene Siebdruck "Shot Sage Blue Marilyn" soll im Mai unter den Hammer kommen.
WeiterlesenUS-Senat beginnt Anhörungen zu designierter Verfassungsrichterin Jackson
Der US-Senat hat mit den Bestätigungsanhörungen für die designierte Verfassungsrichterin Ketanji Brown Jackson begonnen, die als erste schwarze Frau in den Supreme Court einziehen soll. Der Vorsitzende des Justizausschusses der Kongresskammer, der Demokrat Dick Durbin, rief die Senatoren der oppositionellen Republikaner dabei am Montag auf, die 51-Jährige respektvoll zu behandeln: Sie sollten sich bewusst machen, "wie die Geschichte über jeden Senatoren urteilen wird".
WeiterlesenLambrecht: Deutschland will 2025 neue EU-Eingreiftruppe stellen
Deutschland will nach Angaben von Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) für ein Jahr die neue EU-Eingreiftruppe stellen, wenn diese 2025 erstmals eingesetzt wird. Mit diesem Angebot sende die Bundesregierung angesichts des Ukraine-Kriegs das Signal "Wir stehen füreinander ein", sagte Lambrecht am Montag am Rande eines gemeinsamen Treffens der EU-Außen- und Verteidigungsminister in Brüssel.
WeiterlesenEntsetzen über Tod von KZ-Überlebendem bei Angriff in Ukraine
Bei einem Angriff im ukrainischen Charkiw ist der KZ-Überlebende Boris Romantschenko getötet worden. Dies berichteten die Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora sowie die ukrainische Regierung am Montag. Nach Stiftungsangaben wurde Romantschenko 96 Jahre alt, hatte während der NS-Zeit vier Konzentrationslager überlebt und war lange Zeit Vizepräsident des Internationalen Komitees Buchenwald-Dora.
WeiterlesenVormarsch der russischen Truppen auf Kiew offenbar ins Stocken geraten
Russland trifft bei seinem Angriff auf die Ukraine weiter auf erbitterten Widerstand: Der Vormarsch der russischen Truppen auf Kiew ist offenbar ins Stocken geraten. Allerdings setzte Russland den Beschuss der ukrainischen Hauptstadt und anderer Städte am Montag fort. Bei einem Angriff auf ein Einkaufszentrum in Kiew wurden nach Behördenangaben mindestens acht Menschen getötet. Ein Ultimatum Russlands zur Kapitulation in der belagerten Hafenstadt Mariupol wie die Regierung in Kiew zurück.
WeiterlesenBerlin erwägt wegen Flüchtlingen weiter Ausrufung von Katastrophenfall
Das Land Berlin erwägt nach Angaben von Sozialsenatorin Katja Kipping (Linke) wegen der hohen Zahlen von Geflüchteten aus der Ukraine weiterhin die Ausrufung des Katastrophenfalls. Der Senat solle sich am Dienstag erneut mit dieser Frage befassen, sagte Kipping am Montag der Zeitung "Welt". Sie verwies auf Prognosen, wonach wegen des russischen Angriffskrieges insgesamt zehn Millionen Ukrainerinnen und Ukrainer fliehen könnten.
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