Ehepaar kauft Bücher für über hunderttausend Euro: Jahrelanger Betrug in Brandenburg
Mit angeblich hochwertigen Büchern haben Betrüger ein Ehepaar aus Brandenburg um mehr als hunderttausend Euro gebracht. Über einen Zeitraum von mindestens zehn Jahren verkauften die Unbekannten dem Paar aus Rheinsberg immer wieder Sammelbücher über Buchklubs, wie die Polizei am Mittwoch in Neuruppin mitteilte. Deren Wert sollte angeblich mit der Zeit steigen.
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Betrüger erbeuten von 61-Jähriger in München mindestens hunderttausend Euro
Betrüger haben von einer 61-Jährigen aus München Gold und Schmuck im Wert von mindestens hunderttausend Euro erbeutet. Die Frau fiel auf die Masche des Schockanrufs herein, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Demnach rief ein Unbekannter am Dienstag bei der Frau an und gab sich als Arzt aus.
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Vorwurf des Stimmenkaufs: Durchsuchung bei Ex-Regierungschefin Timoschenko wegen Korruptionsverdachts
Die ukrainische Oppositionspolitikerin Julia Timoschenko steht wegen des Vorwurfs des Stimmenkaufs unter Korruptionsverdacht. Ermittler des Antikorruptionsbüros (Nabu) hätten die ganze Nacht lang das Büro ihrer Partei Batkiwschtschina (auf Deutsch: Vaterland) in Kiew durchsucht, teilte Timoschenko am Mittwoch im Onlinenetzwerk Facebook mit. Den Korruptionsverdacht wegen angeblichen Stimmenkaufs von Abgeordneten wies die frühere Regierungschefin "kategorisch" als "absurd" zurück. Die Razzia bezeichnete sie als "PR-Gag" und "politisch motivierten Angriff".
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90 Milliarden Darlehen für die Ukraine: EU-Kommission schlägt zwei Drittel für Militärhilfe vor
Die EU-Kommission hat ihren Entwurf für ein beim EU-Gipfel im Dezember beschlossenes Darlehen an die Ukraine über 90 Milliarden Euro vorgestellt. Die Kommission schlage vor, ein Drittel der Summe für Haushaltshilfe und zwei Drittel für Militärhilfe vorzusehen, sagte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Mittwoch in Brüssel. Demnach sollen die Verteidigungsausgaben vorzugsweise in europäische Länder fließen.
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Japans Regierungschefin strebt vorgezogene Neuwahl für Februar an
Die japanische Regierungschefin Sanae Takaichi will bereits in der kommenden Woche das Parlament auflösen und so den Weg für Neuwahlen ebnen. Er sei von Takaichi informiert worden, dass sie "das Unterhaus zu Beginn der ordentlichen Parlamentssitzung auflösen wird", erklärte am Mittwoch der Ko-Vorsitzende des Koalitionspartners JIP, Hirofumi Yoshimura, vor Journalisten und bestätigte damit Medienberichte. Yoshimuras Angaben zufolge will die Regierungschefin ihre Entscheidung am nächsten Montag bei einer Pressekonferenz erläutern.
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US-Luxushändler Saks Global rutscht in die Insolvenz
Der hochverschuldete US-Luxuseinzelhändler Saks Global ist in die Zahlungsunfähigkeit gerutscht. Die Muttergesellschaft der Kaufhauskette Saks Fifth Avenue und der Marken Neiman Marcus und Bergdorf Goodman beantragte bei einem Gericht im Bundesstaat Texas Gläubigerschutz nach Kapitel elf des US-Insolvenzrechts, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. Diese geordnete Form der Insolvenz schützt Unternehmen sehr weitgehend vor ihren Gläubigern.
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Prozess wegen Tötung von sächsischem Polizisten in Brandenburg begonnen
Rund ein Jahr nach dem Tod eines sächsischen Polizisten im brandenburgischen Lauchhammer hat am Landgericht Cottbus der Mordprozess gegen den Tatverdächtigen begonnen. Am Mittwoch wurde zunächst die Anklage gegen den zur Tatzeit 37-Jährigen verlesen, wie ein Gerichtssprecher mitteilte.
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Mercosur-Abkommen: Bauernpräsident sieht Versagen der Politik
Bauernpräsident Joachim Rukwied hat der europäischen Politik beim Handelsabkommen mit den Mercosur-Staaten Versagen vorgeworfen. Der Agrarteil sei "nicht ausgewogen" und werde sich "zum Nachteil der deutschen und europäischen Landwirtschaft" auswirken sowie "zusätzlichen Wettbewerbsdruck auslösen", sagte Rukwied am Mittwoch bei einer Pressekonferenz im Vorfeld der Grünen Woche in Berlin. "Hier hat die Politik versagt aus europäischer Sicht. Sie hat schlecht verhandelt."
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Deutsche im Schnitt in fünf Gruppenchats - nutzen regelmäßig aber nur drei
Die Deutschen sind einer Umfrage zufolge im Schnitt Teil von fünf Gruppenchats in Messengern. Regelmäßig genutzt werden davon aber nur drei, wie der Branchenverband Bitkom am Mittwoch in Berlin mitteilte. Insgesamt sind 63 Prozent der Befragten Teil von Gruppenchats. Jüngere zwischen 16 und 29 Jahren nutzen sie mit 72 Prozent am meisten.
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Zu früh gefreut: Ofner jubelt und verliert
Klassischer Fall von: Zu früh gefreut. Der österreichische Tennisprofi Sebastian Ofner bejubelte bereits den Einzug in die nächste Runde der Qualifikation bei den Australian Open - und musste dann doch seinem Gegner gratulieren. Im "Super Tiebreak" des dritten Satzes gegen den US-Amerikaner Nishesh Basavareddy streckte Ofner beim Stand von 7:1 die Arme in die Luft und machte sich auf zum Netz, um sich Glückwünsche seines Gegners abzuholen, ehe der Schiedsrichter ihn daran erinnerte, dass er zehn Punkte zum Sieg braucht.
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