Neunjähriger aus Ukraine stirbt bei Feuer in Flüchtlingsunterkunft in Thüringen
Bei einem Brand in einer größeren Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete in Apolda in Thüringen ist am Sonntag mutmaßlich ein Neunjähriger aus der Ukraine ums Leben gekommen. Nach Angaben eines Polizeisprechers gilt der Junge als vermisst, Feuerwehrleute fanden nach Abschluss der Löscharbeiten im Wohnbereich der umgebauten ehemaligen Schule aber bereits eine Leiche. Die Brandursache war zunächst noch unklar.
WeiterlesenDeutschland will Verschärfung des EU-Asylrechts unter Bedingungen mittragen
Die Bundesregierung will die von der EU-Kommission anvisierte Verschärfung des Asylrechts unter bestimmten Bedingungen unterstützen. Im Kern geht es dabei um den Plan, Asylverfahren bereits an den EU-Außengrenzen auszuführen: Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) signalisierte in einem Interview mit den Funke-Zeitungen vom Samstag Unterstützung für diese Grenzverfahren unter der Bedingung, dass Familien mit Kindern davon verschont blieben, dass niemand "länger als einige Wochen" in einem solchen Verfahren stecken bleibe und "dass das Recht auf Asyl im Kern nicht ausgehöhlt" werde.
WeiterlesenFlughafenverband hält Probleme in sommerlicher Hauptreisezeit für möglich
Der Passagierandrang während der diesjährigen Sommersaison könnte nach Angaben des deutschen Flughafenverbands ADV für manche Airports zu einer Belastungsprobe werden. "Die Bewältigung der Hauptreisezeit im Sommer wird je nach Flughafen fordernd sein", sagte ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) vom Sonntag. Er verwies auf fehlende Mitarbeiter. Noch immer werde an Flughäfen händeringend Personal gesucht.
WeiterlesenHunderte Festnahmen nach gewaltsamen Ausschreitungen im Senegal
Bei den gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Polizei und Oppositionsanhängern im Senegal hat die Regierung eigenen Angaben zufolge hunderte Menschen festgenommen. Zudem gab das Innenministerium am Samstag den Tod von sechs weiteren Menschen bekannt. Die Proteste hätten allerdings mittlerweile an Intensität eingebüßt.
WeiterlesenMinister: Bahnunglück in Indien durch Fehler im Signalsystem verursacht
Das Zugunglück im Osten Indiens mit mindestens 288 Toten ist nach Regierungsangaben durch einen Fehler im elektronischen Signalsystem verursacht worden. Der indische Minister für den Bahnverkehr, Ashwini Vaishnaw, verwies am Sonntag laut der Nachrichtenagentur ANI auf das Signalsystem als Ursache des Unglücks, ohne Details zu nennen. "Wir haben die Ursache des Unfalls und die verantwortlichen Personen identifiziert", sagte der Minister zum Stand der Ermittlungen.
WeiterlesenTödlicher Unfall bei Ironman-EM in Hamburg
Die Ironman-Europameisterschaft in Hamburg ist von einem tödlichen Unfall überschattet worden. Nach einem Zusammenstoß mit einem Radfahrer starb ein Motorradfahrer noch an der Unglücksstelle. Der an dem tragischen Zwischenfall beteiligte Amateurfahrer erlitt schwere, aber keine lebensgefährlichen Verletzungen.
WeiterlesenLeckgeschlagenes Flusskreuzfahrtschiff auf Main evakuiert
Ein leckgeschlagenes Flusskreuzfahrtschiff mit rund 150 Menschen an Bord ist in der Nacht zu Sonntag auf dem Main in einem Großeinsatz evakuiert worden. Wie die Polizei in Würzburg mitteilte, war das Schiff beim Verlassen einer Schleuse bei Karlstadt mit dem Heck auf einen Felsen gelaufen und verzeichnete "erheblichen Wassereintritt". An Bord waren 126 Senioren aus Großbritannien sowie 22 Besatzungsmitglieder.
WeiterlesenChina warnt vor Schaffung "Nato-ähnlicher" Bündnisse im Indopazifik
Chinas Verteidigungsminister Li Shangfu hat vor der Schaffung "Nato-ähnlicher" Bündnisse im Indopazifik gewarnt. Der Versuch, dort derartige Allianzen voranzutreiben, sei "eine Form der Entführung regionaler Länder und des Aufbauschens von Konflikten und Konfrontationen", sagte Li am Sonntag bei der Sicherheitskonferenz Shangri-La-Dialog in Singapur. Er warnte, solche Bündnisse würden die Region "in einen Strudel von Auseinandersetzungen und Konflikten stürzen".
WeiterlesenMatthias Reim hat aus seiner Millionenpleite gelernt
Der Musiker Matthias Reim, 65, hat aus seiner Millionenpleite gelernt. Er könne mit viel Geld "wunderbar leben, aber auch nahezu ohne", sagte der 65-Jährige dem "Spiegel" laut Vorabmeldung vom Sonntag. "Das habe ich gemerkt, als ich insolvent war." Wenn heute jemand mit ihm Geschäfte machen wolle, frage er seinen Bruder um Rat, der als Banker arbeite. Zuletzt habe er ein Angebot gehabt, in eine Solarenergie-Farm zu investieren - "mein Bruder hat gesagt: Du hast davon keine Ahnung, Finger weg", sagte Reim.
WeiterlesenWatzke: "Trennung der Ligen die Ultima Ratio"
DFL-Aufsichtsratschef Hans-Joachim Watzke sieht nach dem gescheiterten Plan eines Investoren-Einstiegs in den deutschen Profifußball eine Abspaltung zwischen 1. und 2. Liga keineswegs als gebannt an. "Die 1. Liga hat nach meiner Kenntnis mit 13:5 für einen Investoren-Einstieg gestimmt. Heißt: mehr als zwei Drittel", sagte der Klubchef von Vizemeister Borussia Dortmund im Interview mit der Bild am Sonntag.
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