Baerbock gibt in Nigeria 20 Benin-Bronzen zurück
Deutschland hat Nigeria mehr als 20 in der Kolonialzeit entwendete Benin-Bronzen zurückgegeben. Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) sprach bei der persönlichen Übergabe in der nigerianischen Hauptstadt Abuja von einem "längst überfälligen Schritt". Die Benin-Bronzen kehrten "dahin zurück, wo sie hingehören, nämlich nach Nigeria", sagte Baerbock am Dienstag vor Journalisten. Die Rückgabe der Bronzen sei wichtig für die Zusammenarbeit beider Länder, sagte die Ministerin. Vor allem aber sei sie wichtig für die Menschen in Nigeria, da es sich nicht nur um ein kulturelles Erbe, sondern auch um ein "Stück Identität" handele.
WeiterlesenFrauen-Bundesliga: Hoffenheim trennt sich von Trainer Gallai
Die TSG Hoffenheim hat Frauen-Cheftrainer Gabor Gallai freigestellt. Der Tabellenfünfte der Frauen-Bundesliga habe "die aktuelle Situation nach Ablauf einer sportlich nicht zufriedenstellend verlaufenen Vorrunde kritisch bewertet" und sich zu dem Schritt entschlossen, sagte Abteilungsleiter Frauenfußball Ralf Zwanziger in einer Vereinsmitteilung. Co-Trainerin Nadine Rolser soll ab dem 4. Januar zunächst die Vorbereitung der Sinsheimerinnen leiten.
WeiterlesenTaliban verbieten Hochschulbildung für afghanische Frauen
Die Taliban haben afghanischen Frauen den Zugang zur Hochschulbildung untersagt. Die Universitäten sollten "den genannten Erlass für die Suspendierung von Bildung für Frauen bis auf weiteres umsetzen", hieß es am Dienstag in einem Brief des Ministers für Höhere Bildung, Neda Mohammed Nadeem, an alle staatlichen und privaten Universitäten. Ein Ministeriumssprecher bestätigte der Nachrichtenagentur AFP das Verbot.
WeiterlesenArgentiniens WM-Helden in Buenos Aires gefeiert
Feiertag in Buenos Aires: Die neuen Fußball-Weltmeister um Megastar Lionel Messi ließen große Gläser mit Kaltgetränken kreisen, als sich der offene Bus mit der Aufschrift "Campeones Del Mundo" am Dienstagmittag (Ortszeit) auf den mehr als 30 Kilometer langen Weg vom Verbandsgelände ins Zentrum der argentinischen Hauptstadt machte.
WeiterlesenUS-Vertreter: Russische Führung gespalten in Frage einer Winteroffensive
Die russische Führung ist nach Einschätzung der USA gespalten in der Frage einer möglichen Winteroffensive im Angriffskrieg gegen die Ukraine. "Ich denke wir sehen widersprüchliche Dinge", sagte ein US-Regierungsvertreter am Dienstag. In der russischen Führung wollten einige weitere Offensiven gegen die Ukraine führen. "Andere haben echte Fragen über die Fähigkeit Russlands, das tatsächlich zu tun."
WeiterlesenArgentiniens Weltmeistermannschaft startet Siegestour durch Buenos Aires
Buenos Aires war am Dienstag eine einzige Party: Riesige Menschenmengen bevölkerten die Straßen im Zentrum der argentinischen Hauptstadt, um die Ankunft der Fußball-Weltmeister in einer großen Parade zu feiern. Um 11.45 Uhr Ortszeit (15.45 Uhr MEZ) startete der Bus mit einem offenen Oberdeck am Trainingszentrum des argentinischen Fußballverbands AFA zu der 32 Kilometer langen Strecke bis zum Obelisken im Herzen von Buenos Aires.
WeiterlesenVerdächtiger nach Diebstahl von 110 Tonnen Pflastersteinen in Sachsen gefasst
Rund ein Jahr nach dem Diebstahl von rund 110 Tonnen Pflastersteinen vom Güterbahnhof im sächsischen Zittau haben Bundespolizisten einen 55-jährigen Tatverdächtigen gefasst. Die Beamten nahmen den Mann am Dienstag in seiner Wohnung in der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt fest, wie die Bundespolizei mitteilte. Der Mann habe sich "hinter einer Tür in der Waschküche versteckt", wurde aber entdeckt.
WeiterlesenSoldaten töten bei Einsatz in Pakistan 33 Geiselnehmer
In Pakistan haben Spezialkräfte eine Geiselnahme in einem Polizeirevier gewaltsam beendet und alle 33 Geiselnehmer getötet. "Alle Geiseln wurden befreit", erklärte der pakistanische Verteidigungsminister Khawaja Muhammad Asif am Dienstag vor dem Parlament. Bei dem Einsatz in Bannu im Nordwesten Pakistans nahe der Grenze zu Afghanistan seien mindestens zwei Soldaten "den Märtyertod gestorben", mindestens zehn seien verletzt worden.
WeiterlesenUS-Bank Wells Fargo muss wegen Rechtsverstößen 3,7 Milliarden Dollar zahlen
Die US-Bank Wells Fargo muss wegen einer Reihe von Rechtsverstößen insgesamt 3,7 Milliarden Dollar (3,5 Milliarden Euro) an Strafe und Rückerstattungen an Kunden zahlen. Die US-Behörde für Verbraucherschutz im Finanzwesen (CFPB) erklärte am Dienstag, die in der Vergangenheit von Skandalen erschütterte Großbank habe sich "illegale" Aktivitäten zu Schulden kommen lassen.
WeiterlesenArbeitgeber müssen Resturlaub gegebenenfalls über Jahre nachzahlen
Arbeitgeber müssen ihre Beschäftigten rechtzeitig darauf hinweisen, wenn noch offener Urlaub zu verfallen droht. Ohne einen solchen Hinweis verjähren Urlaubsansprüche auch in Altfällen nicht, wie am Dienstag das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt entschied (Az: 9 AZR 266/20). Nach einem weiteren Urteil gilt dies auch nach lang andauernder Krankheit, wenn der oder die Beschäftigte die Arbeit vor Ende März des übernächsten Jahres wieder aufgenommen hat (Az: 9 AZR 245/19).
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